FRIEDRICHSORT:
Wahlen und Visionen im HGV Friedrichsort

Wahlen und
Visionen bestimmten die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des
Handels-
und Gewerbevereins Friedrichsort. Der nördliche
Kieler Stadtteil hat
viele
Reize, mit denen er nicht geizen, sondern sich nach und nach zum
Publikumsmagneten
mausern soll. Dazu geh6rt auch, dass eine neue Beschilderung
gerade auch
Ortsunkundigen den Weg zum attraktiven
Einkaufszentrum weisen
soll. Dabei
galt es, dem "Erlebnisbereich" Pries-Friedrichsort
einen markanten
Namen zu
geben.
"Bereits
seit zehn Jahren existiert die Idee, die Schilder, die auf Friedrichsort
hinweisen,
zu modernisieren", sagt der erste Vorsitzende des
Handels-
und Gewerbevereins Friedrichsort, Peter Scholtysik. Ein Regionalworkshop
wurde ins
Leben gerufen, um die Pläne zu realisieren und dem "Kind" einen neuen
Namen zu
geben. 160 unterschiedliche Vorschläge ergab eine Bürgerumfrage, in der
unter
anderen Namen wie "Fiedelört", "Prieser Eck" oder "Friedrichshof"
vorgeschlagen
wurden.
Alles Namen, die zwar zum Teil sehr kreativ waren, aber für die Absichten
des HGV
nicht repräsentativ.
Im Verein
selber entstand die Idee für das "Port Zentrum". "Port vereint
Pries und Friedrichsort, bedeutet aber auch Hafen und somit einen
Landeplatz, an dem
man sich
sicher fühlt", erklärt Scholtysik. In der Kieler
Ratsversammlung und dem
Ortsbeirat
Friedrichsort stieß die Idee allerdings nicht nur auf
Gegenliebe.
Aber, so Scholtysik: "Die letzte Entscheidung liegt beim
Handels- und Gewerbeverein."
Denn die
Stadt Kiel hat ihm die Entscheidung überlassen. An der Finanzierung beteiligt
sich die
Friedrichsorter Kaufmannschaft.
Scholtysik
weiter: "Wir haben hier den schönsten Naturstrand an der Kieler Förde, auf
den bisher
kaum ein Schild hinwies." Aber auch sonst haben die Friedrichsorter viel
vor,
um zu
zeigen, was bezüglich Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten in ihrem
Stadtteil
steckt. In Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern stehen
auch Damen-Beach-Soccer,
Inline-Skating, Ringen und Segeln auf dem Programm.
Das
Friedrichsorter Straßenfest muss in diesem Jahr allerdings ausfallen. Scholtysik: "Wir
planen eine
neue Konzeption, nicht mehr
schwerpunktmäßig kommerziell, sondern
eine Art
Brücke
zwischen Sport und Kultur." Dafür dürfen sich Friedrichsorter und ihre
Gäste
auf den
verkaufsoffenen Sonntag am 22. Mai freuen. Der wird von einem Floh- und
Jahrmarkt
begleitet.
Lange Zeit
war auch das Wahrzeichen Friedrichsorts, das das
heutige Bild des Stadtteils
entscheidend
geprägt hat, nicht zugänglich. Aber schon die erste Öffnung der Festung am
Tag des
offenen Denkmals im vergangenen Jahr lockte rund 1000 Besucher in den Kieler
Norden.
In den
letzten Apriltagen und am 1. Mai dieses Jahres darf die Festung wiederum
bewundert werden.
Über eine
lange Zeit weilte die Friedrichsorter Leuchtturmspitze fern ihrer eigentlichen
Heimat im
Kieler Zentrum. Nun ist sie wieder zurück gekehrt. Ein
erfreulicher Umstand,
den die
Friedrichsorter, die Zustimmung der OB vorausgesetzt, mit einem Leuchtturmfest
im Jahr
2006 würdigen wollen.
Und auch
intern hat sich beim HGV allerhand getan. 15 neue Mitglieder konnte der Verein
allein im
vergangenen Jahr verzeichnen. Von anfänglich 24 hat sich die Zahl der
Mitglieder
auf
mittlerweile 52 erhöht. Scholtysik: "Darunter
sind auch einige Kaufleute der jungen
Generation."
Und auch
die sind im neu gewählten "Restvorstand" vertreten. Bestätigt wurden Carsten Höneise,
neu gewählt
wurde Petra Utermöhlen. Wieder gewählt wurde auch
Wolfgang Schwarz, genau wie
Arnold Scho. Neue Mitglieder sind Christina Lister,
Beisitzerin Katrin Scholand und der
4. Beisitzer
Wilhelm Schmidt.
PM
HGV Pries Friedrichsort |
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