Neue Schilder zur besseren Orientierung
Leitsystem für Schwerlastverkehr
Kieler
Nachrichten 5. November 2004
Pries/Friedrichsort
‑ Vossloh, MaK, Catarpillar,
die Werften – nach
Wunsch der
Friedrichsorter soll
der Weg zu Firmen und Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil
künftig besser ausgeschildert werden. Damit soll der Schwerlastverkehr besser
durch die Straßen geleitet und Fehlfahrten Vermieden werden. Im Ortsbeirat
Pries/Friedrichsort stellten Tiefbauamtsleiter
Uwe Schmeckthal und Hans Bolde
von der, KiWi
die ersten Schilder und Standorte
vor.
Von Jennifer Ruske
An der
B 503, rund 500 Meter vor der Abfahrt nach Friedrichsort/Flughafen soll das
erste Schild stehen und die
Lkw zum
"Gewerbegebiet Technologie und Werften Friedrichsort" leiten. Das nächste
Schild sei direkt vor der
Abfahrt
geplant, so Schmeckthal, der das Konzept nach
Diskussionen mit den betroffenen Firmen entwickelt hat.
"Auf
den Oberbegriff Technologie und Werften haben wir uns geeinigt, weil wir an den
Straßen keinen
Schilderwald
wollen", erklärt der Tiefbauamtsleiter. Welche Betriebe im Gewerbegebiet
zu finden sind, soll
auf einem
weiteren Schild hinter der Einfahrt zum Flughafen zu lesen sein. Etwas genauer
könnte es dann im Ort
selbst
werden. Die neu ausgebaute Straße Prieser Strand
würde mit ihrer zehn Meter Breite Platz für eine Art
Haltstelle
bieten, wo sich Schmeckthal einen Ortsplan inklusive
Werbeschild der Einzelhändler vorstellen könnte.
Von
dort an soll an allen Abzweigungen der Weg zu den einzelnen Betrieben sowie zum
Sportboothafen oder
Einkaufszentrum
markiert, werden. Welcher Name auf dem Schild "Einkaufen in Friedrichsort"
stehen wird, ist noch nicht geklärt.
"Der Handel‑ und Gewerbeverein veranstaltet
zusammen mit der vorweihnachtlichen Tombola einen Namensfindungswettbewerb
unter
den Kunden, erklärt Arnold Scho vom HGV. Zusätzlich zu den Firmen möchte der Ortsbeirat auch die touristischen
Attraktionen
herausgehoben wissen. „Uns fehlen Wegweiser zum Strand“, erklärt Ortsbeiratsvorsitzender Gerhard Schorner
(CDU).
Im
kommenden Jahr will die Stadt noch einmal mit den Firmen reden, um dann im März
ein Gesamtkonzept auf den
Tisch
legen zu können. Auch Gespräche mit dem Land sind wegen des Standortes auf der
B 503 zu führen. Weiterhin
muss die
Finanzierung geklärt werden.
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So könnte die
Schilderführung auf der B 503 ins Gewerbezentrum Friedrichsort aussehen.
Doch noch fehlt ein Konzept zur Finanzierung und auch Gespräche
mit dem Land, das für die Bundesstraßen zuständig ist, müssen noch folgen.
Repro JR |
Eher traurig klang danach das
Resultat der Aktion „Herbst Aktiv“, das Schorner verkündete: Das Sozialzentrum
Nord
Hatte freiwillige Helfer
gesucht, die neben der Sozialhilfe für einen Euro zusätzlich arbeiten wollten.
"Zu den
Informationsveranstaltungen
kamen 90 Personen, 20 erklärten ihr Interesse, zur Arbeit erschienen ist nur
eine Frau",
fasst Schomer
zusammen. Sie soll jetzt in der Wik mit eingesetzt
werden. Positiv hingegen der Bericht von
Ortsbeiratsmitglied Volkhalld
Hangs (SPD) über die Aktion "Sauberes Pries/Friedrichsort“: "Wir
haben mit 40 Helfern
fast vier Kubikmeter Müll
gesammelt“, sagt er freudestrahlend. Freuen können sich auch die Pfadfinder.
Der
Ortsbeirat unterstützt die
Gruppe mit 75 Euro aus Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit.
HGV Pries Friedrichsort |
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