Presseartikel


Eine lockere Atmosphäre und viel gute Laune
Märkte und Spielangebote: Reichlich Zulauf beim 5. Leuchtturmfest in Friedrichsort
Kieler Nachrichten 31. Mai 2010

Pries-Friedrichsort.  Jahrmarkt, Handwerker und Wochenmarkt, verkaufsoffener Sonntag, Flohmarkt, ein umfangreiches Bühnenprogramm und reichlich Spielangebote für Kinder sorgten am Wochenende beim  dreitägigem 5. Leuchtturmfest im Herzen von Pries-Friedrichsort für reichlich Zulauf .

Von Petra Krause
Vor allem am Sonntag wurde es im Einkaufszentrum eng. "Ein gelungenes Fest", hieß dann auch das Fazit von Peter Scholtysik,  Vorsitzender des örtlichen Handels- und Gewerbevereins, der das Ganze alljährlich auf die Beine stellt.

In diesem Jahr wurde das Fest sogar erweitert von der Kirche "Zum Guten Hirten" bis zum  Schanzenparkplatz, um es noch attraktiver zu machen. Mette Marit Sell zog es aber erstmal zum Kinderparcours hinter dem Kulturladen Leuchtturm, um dort das Trampolinspringen auszuprobieren. Ihre Mutter Katrin Sell war am Sonnabendvormittag zum Einkaufen von Dänisch Nienhof nach Friedrichsort gefahren und auf das Fest aufmerksam geworden. "Ich habe spontan entschieden, mit den Kindern hin zu fahren, weil für sie einiges angeboten wird". Dagegen ist Annett Ulbricht wegen der netten Atmosphäre schon Stammgast beim Leuchtturmfest. "Man kann hier entspannt rumlaufen, ohne dass man auf Autos achten muss", sagte die Mutter, während ihr dreijähriger Sohn Theo mit Papa an der Hand erste Gehversuche auf dem Seil machte. Auch an den Infoständen war man zufrieden. Katrin Kuper von der Stadtinitiative PFIFF hatte kurze und nette Gespräche und hofft dadurch, den ein oder anderen begeistert zu haben, mitzumachen.

"Ein wenig schleppend" begann das Flohmarktgeschäft am Sonntag für Renate Bock- Schuld sei wohl das schlechte Wetter, vermutete sie. Doch gegen Mittag wurde es voller um den Stand, und Tochter Charlotte holte die nächsten Kisten aus dem Auto. Schließlich wollte die Neunjährige mit dem Verkauf ihr Taschengeld aufbessern. Bis dahin hatten die beiden schon etwa zwei Kartons weniger, die sie zurück nach Hause schleppen mussten. "Das ist doch schon etwas. Auf jeden Fall ist es eine gute Art des Recyclings", sagte Renate Bock voller Optimismus.

Das Konzept scheint aufzugehen und Peter Scholtysik Recht zu haben, was das Fest auszeichnet: " eine lockerer und entspannte Atmosphäre und viel gute Laune". Auch der kostenlose Shuttle-Bus, der am Sonntag zwischen Ostseekai und Friedrichsort verkehrte, sei zwar nicht voll gewesen, aber besser angenommen worden als im vergangenen Jahr.






Renate Bock (links) und ihre Tochter Charlotte nahmen den Flohmarkt als gute Recycling-Gelegenheit und zur Aufbesserung des Taschengeldes.



Das Leuchtturmfest, das seinen Namen der alten Leuchtturmspitze auf dem Heinrich-Rixen-Platz verdankt, konnte in diesem Jahre wieder mit einem kleinen Jahrmarkt bereichert werden.




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