Presseartikel



Das war das Jahr 2007
Kieler Anzeiger Januar 2008

Nur noch wenige Tage bis zu Silvester und Neujahr, dann ist das Jahr 2007 schon wieder passé. Viel passiert ist in den vergangenen 365 Tagen im Kieler Stadtteil Pries-Friedrichsort. Der Handels- und Gewerbeverein Pries-Friedrichsort e.V. (HGV) hat mit einigen Veranstaltungen und Aktionen nicht nur von sich reden gemacht, sondern gemeinsam mit vielen Geschäftsleuten dafür gesorgt, dass der Stadtteil wieder an Attraktivität für Bürger und Besucher gewinnt. Zeit für einen Rückblick.

Die Feste
Ganz besonders mit seinen Festen und Veranstaltungen konnte der HGV in 2007 punkten. Das Leuchtturmfest im Mai entwickelt sich nach seiner Entstehung vor wenigen Jahren mit dem gemütlichen Jahrmarkt, dem Flohmarkt und dem verkaufsoffenen Sonntag immer mehr zu einem Familienfest. Für sportliche Attraktivität sorgt wieder einmal das Radrennen „rund um den Friedrichsorter Leuchtturm“. „Das Leuchtturmfest ist bei Besuchern und Bürgern, Kunden und Gewerbetreibenden gleichermaßen positiv angekommen“, sagt HGV-Vorsitzende Petra Utermöhlen. Viele schätzen besonders den großen ehrenamtlichen Einsatz der HGV-Mitglieder, sich mit einem solchen Aufwand und mit einem solchen Fest für den Stadtteil zu engagieren, hat die Vorsitzende von vielen Seiten erfahren. Verbesserungswürdig oder besser gesagt veränderungswürdig sind nur Kleinigkeiten. So will der HGV in den kommenden Jahren mehr Kleinkünstler in der Friedrichsorter Straße und den Straßen Zum Dänischen Wohld und An der Schanze vorstellen. „Die Drehorgelspielerin, der Luftballon-Künstler und die Akkordeon-Spielerin, die 2007 aufgetreten sind, sind bei den Besuchern sehr gut angekommen“, sagt Petra Utermöhlen, die das Leuchtturmfest gerne mehr in ein Straßenfest mit einem Schuss Kultur verwandeln würde. „Wir könnten eventuell eine Bühne aufbauen und dort die Tanz- und Musikgruppen auftreten lassen“, sammelte der Vorstand bereits nach dem letzten Fest erste Ideen.

Das Radrennen zum Leuchtturmfest ist für viele Sportfans ein echter Höhepunkt: „Die Sportler äußern sich immer wieder positiv über die Strecke und die Bedingungen“, sagt Petra Utermöhlen.

Ganz neue Wege wollte der HGV im Sommer beim Beachvolleyball-Cup 2007 am Falckensteiner Strand gehen – und verpasste der Strand-Aktion erst einmal eine kreative Auszeit. „Es gab gleichzeitig zu unseren Überlegungen eine größere Veranstaltung eines größeren Unternehmens“, erklärt Petra Utermöhlen. Gegen diese Konkurrenz sah sich der Handels- und Gewerbeverein nicht konkurrenzfähig.

Die letzte Veranstaltung im Jahre 2007 ist für Friedrichsort und den HGV eine Premiere: Zum ersten Mal findet der Weihnachtsmarkt am Südkopf der Friedrichsorter Straße statt. „Klein, überschaubar und sehr gemütlich“, bezeichnet Petra Utermöhlen den Markt, der mit zahlreichen Veranstaltungen rund herum wie zum Beispiel im Kulturforum sowie sozialen Aktionen (Wunsch-Tannenbaum für Kinder) ergänzt wird.

Pünktlich zur Weihnachtszeit kann der Handels- und Gewerbeverein mit Unterstützung zahlreicher Geschäftsleute auch die vorher heiß diskutierte Weihnachtsbeleuchtung wieder in der Pries-Friedrichsorter Innenstadt aufhängen. „Das wäre nicht gegangen, hätten wir das aus den Mitgliederbeiträgen des HGV finanzieren müssen“, freut sich Petra Utermöhlen über das Engagement vieler Geschäftsleute.



Unternehmergespräche, PACT und weitere Maßnahmen
Die Geschäftsleute des Stadtteils sind aber auch in vielen anderen Bereichen aktiv: Einer davon ist das jährliche Friedrichsorter Unternehmergespräch, dass auf Anregung und Einladung des HGV organisiert wird. In dem Rahmen sollen Entscheidungen für den Stadtteil gefällt und gegebenenfalls schneller umgesetzt werden, wie zum Beispiel die bessere Ausschilderung zur Innenstadt in einem Infokasten am Hafen Stickenhörn.

Um die Attraktivität des Stadtteils und die Lebensbedingungen weiter zu verbessern, arbeiten die Geschäftsleute, die Grundstücksbesitzer, Eigentümer, der HGV und die Stadt Kiel zusammen an der Umsetzung von verschiedenen PACT-Maßnahmen mit. Zusammen mit allen, soll unter anderem die Sauberkeit im Stadtteil verbessert und weitere Attraktivitätssteigernde Maßnahmen beizeiten umgesetzt werden. Die ersten Schritte zur besseren Information aller sind jetzt auf den Weg gebracht, die ersten Ideen für den Stadtteil gesammelt worden. In den kommenden Jahren wird an der Umsetzung weiter gearbeitet.

Pries-Friedrichsorter attraktiver für Besucher und Bewohner zu machen, diesem Ziel ist der HGV im vergangenen Jahr dank der Zusammenarbeit mit Kiel Marketing und dadurch mit der Touristinformation einen Schritt weitergekommen. „Unser Stadtteil wird in den Kiel Broschüren mit bedacht und unser Internetportal www.kiel-friedrichsort.de  ist mit Kiel-Tourist verlinkt“, fasst Petra Utermöhlen kurz zusammen. Das hat auch für die Zukunft Vorteile: „Wir könnten uns gut vorstellen, für Touristen ein Angebots-Paket zu schnüren mit Übernachtung, Einkaufen, Strandurlaub, Besuch der Festung – was für Schweden und Dänen historisch interessant sein könnte, schließlich haben die einen die Festung gebaut, die anderen diese eine Zeitlang in Besitz gehabt – und anderen Aktionen in Friedrichsort“, sagt sie. Für das könnte man, so die Vision, in den Touristenbroschüren von Kiel Marketing werben.

AktivRegion und rege Bautätigkeit im Stadtteil
Dass sich Pries-Friedrichsort, durch die Bemühungen des HGV, immer positiver darstellen kann, zeigt sich unter anderem durch die rege Bautätigkeit. So will sich in den kommenden Monaten ein Lidl-Discounter im Stadtteil ansiedeln. 2007 hat bereits der Lebensmittelmarkt Sky umgebaut, die Post ist in den Markt mit eingezogen. Der Umbau und die Modernisierung von Kloppenburg sind vollendet. Die Volksbank hat eine neue Filiale im Stadtteil eröffnet. Für Petra Utermöhlen ist diese geballte Modernisierung und Sanierung im Stadtteil ein Indiz für die positive Grundstimmung der Händler und Gewerbetreibenden. „Die Menschen würden nicht investieren, geschweige denn hier eine neue Filiale eröffnen, wenn sie in Friedrichsort nicht eine Zukunft sehen würden“, sagt sie. Diese Entwicklung schreibt sich der Verein selbst lobend mit auf die Fahnen. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren sehr viel angestoßen und vorangetrieben.“ Friedrichsort hat sich dadurch zu einem lebendigeren Stadtteil entwickelt. „Bestes Beispiel: der Strand.“ Mit dem Landgasthof, der Segelschule, dem Minigolfplatz, dem Hochseilgarten und der Gastronomie ist der vorher eher ruhige Naturstrandbereich deutlich aufgewertet worden. Der HGV unterstützt dies mit seiner Arbeit.

Die Bemühungen kommen auch in den Gemeinden des Umlands gut an: So möchten die Gemeinden des Dänischen Wohlds bis nach Gettorf und Eckernförde Friedrichsort in die gemeinsame AktivRegion Dänischer Wohld mit aufnehmen, um mit gemeinsamen Unternehmungen und Projekten die Attraktivität der gesamten Region für Touristen zu steigern. „Hier will der HGV ebenfalls mitarbeiten.“

Planungen für 2008 laufen an
Das Frühjahr ist für die Aktiven des Handels- und Gewerbevereins Pries-Friedrichsort e.V. (HGV) traditionsgemäß die Zeit, sich zusammen zu setzen und die neue Saison im Stadtteil zu besprechen: „In den kommenden Wochen und Monaten geht es für die Mitglieder und den Vorstand des Handels- und Gewerbevereins Pries-Friedrichsort e.V. wieder in die Vollen“, sagt Vorsitzende Petra Utermöhlen.

Die wichtigste Aufgabe sieht die Vorsitzende darin, sich weiterhin für die Bäderregelung für Pries-Friedrichsort stark zu machen. „Wir wollen, dass nicht nur die Anlagen am Strand, sondern auch die Geschäfte in der Friedrichsorter Innenstadt an den Sonntagen geöffnet haben können“, sagt sie. Daneben wollen Vorstand und Mitglieder „mit Hochdruck an den Terminen und Veranstaltungen für das Jahr 2008 arbeiten“, erklärt die Vorsitzende. So soll das Leuchtturmfest noch ein bisschen größer werden, das Radrennen zum Fest noch ein wenig näher in die Innenstadt heranrücken, nennt sie einige Ideen. Das in 2007 ausgefallene Beachvolleyball-Ereignis am Falckensteiner Strand steht im kommenden Sommer erneut auf den Prüfstand: „Vielleicht können wir es doch noch mit einem großen Partner realisieren“, hat  der Vorstand bereits Gespräche aufgenommen. Als Jahresabschlussveranstaltung soll wieder ein Weihnachtsmarkt geplant werden. „Neben den Veranstaltungen will der HGV in 2008 die PACT-Vorschläge für Pries-Friedrichsort weiter entwickeln. Auch bei der geplanten AktivRegion Dänischer Wohld, an der sich der Stadtteil als Mitglied beteiligen wird, will der HGV mitarbeiten. „Zum Wohle des Stadtteils.“



Weitere Infos über den Handels- und Gewerbeverein und seine Aktionen gibt es bei Petra Utermöhlen, HGV Pries-Friedrichsort e.V., Zum Dänischen Wohld 23, 24159 Kiel.
Telefon 0431/2597477 (Di-Do 8.30 Uhr bis 10 Uhr).
E-Mail: info@hgv-friedrichsort.de
Internet: www.hgv-friedrichsort.de
Der Stadtteil Pries-Friedrichsort im Internet: www.kiel-friedrichsort.de

HGV Pries Friedrichsort