Presseartikel



Wir haben einen Riesenschritt nach vorne gemacht
PACT-Initiative für Pries-Friedrichsort
Kieler Anzeiger Juni 2007

„Wir haben einen Riesenschritt nach vorne gemacht!“ Die Mai-Gesprächsrunde der KIWI mit dem Thema PACT-Initiative für Pries-Friedrichsort ist der Grund für die schwärmenden Worte von Petra Utermöhlen, der Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins Pries-Friedrichsort e.V. (HGV), und von Vorstandsmitglied Peter Scholtysik. Auf der Veranstaltung erklärte KIWI-Geschäftsführer Matthias Krell nicht nur die Bedeutung von PACT für das Geschäftszentrum Pries-Friedrichsort, sondern wurden bereits erste Ideen für die Umsetzung genannt und diskutiert.

„Wir sind uns alle einig – nicht nur darüber, dass wir etwas tun müssen, sondern diskutieren bereits darüber, was Pries-Friedrichsort voranbringt, was wir tun müssen, um unseren Stadtteil als attraktiven Handelsstadtteil zu erhalten“, sagt Scholtysik. Helfen soll dabei das PACT-Gesetz. PACT bedeutet Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen. Zusammen mit Immobilieneignern und Gewerbetreibenden im Stadtteil will der HGV Aktionen vorantreiben und finanzieren, um Pries-Friedrichsort damit attraktiver zu machen. „Deshalb haben wir das Thema PACT und die Diskussionen darum seit zwei Jahren intensiv verfolgt und mitdiskutiert“, sagt Scholtysik. Und deshalb sind die Friedrichsorter mit die ersten, die das neue Landesgesetzt zu ihrem Nutzen umsetzen wollen. „Einen guten Fortschritt haben wir gemacht, indem jetzt die KIWI und damit die Stadt ins Boot gestiegen sind“, sagt Petra Utermöhlen stolz. Denn mit der KIWI als Entwicklungspartner wird die Umsetzung so vorangetrieben werden, „wie wir es als Ehrenamtliche wohl schon zeitlich gar nicht leisten könnten“, so Petra Utermöhlen.

Die ersten Ideen, die dank PACT umgesetzt werden könnten, gibt es bereits. Sie sind auf dem Gesprächskreis den anwesenden Geschäftsleuten und Hauseigner vorgetragen worden. „Es wird darüber nachgedacht, die Einkaufszentren An der Schanze, Friedrichsorter Straße und Dänischer Wohld mit Arkaden zu überdachen, um auch bei Regen einen trockenen Einkaufsbummel zu ermöglichen“, zählt Petra Utermöhlen auf. Eine einheitliche Gestaltung des Geschäftszentrums, ein Logo für Pries-Friedrichsort, dass sich auf allen Plakaten und Werbung für den Stadtteil wieder findet, Aufstellen von Spielgeräten, Blumenschmuck vor den Geschäften, ein gemeinsames Standortmarketing und vieles mehr könnte dank PACT geregelt und finanziert werden. „Wenn zwei Drittel der Geschäftsleute und Immobilieneigner einer Idee zustimmen, dann wird diese umgesetzt und auch diejenigen, die dagegen votiert haben, müssen sich finanziell beteiligen“, erklärt Scholtysik das Prinzip. Doch erst einmal muss gemeinsam darüber diskutiert werden, wie Pries-Friedrichsort in den kommenden 20 Jahren einmal aussehen soll. Oder besser gesagt, wo wollen wir künftig hin?“, sagt Utermöhlen. Soll der Stadtteil ein attraktives Einkaufszentrum mit kleinstädtischem Charakter und viel Wohnwert bleiben? Während die Eigner und Geschäftsleute diese Frage diskutieren, prüft die KIWI zusammen mit einer Lenkungsgruppe, die während des Treffens gegründet wurde, bereits die Umsetzbarkeit und die Finanzierbarkeit der ersten Ideen sowie die nötige Kostenverteilung auf die Geschäftsleute und Immobilieneigner.

Um Pries-Friedrichsort und seine Attraktivität ging es auch während des zweiten Friedrichsorter Unternehmergesprächs im Landgasthof Falkenhorst. Ein Kreis von geladenen Gästen diskutierte zusammen mit Referent Hans-Jörn Arp, Mitglied des Landtags und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, über die Frage, was Pries-Friedrichsort voranbringt: „Der Stadtteil braucht ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem er sich von allen anderen Stadtteilen heraushebt und sich besonders für Touristen attraktiv macht“, erklärt Arp. Genau das hat Pries-Friedrichsort mit seinem Naturstrand, seiner Lage, seinem Einkaufszentrum und der Tatsache, dass die Menschen hier direkt am Wasser Wohnen, Arbeiten und Einkaufen können. Doch ein Alleinstellungsmerkmal alleine reicht nicht. Man müsse auch mit seinen Pfunden wuchern und seine Vorzüge nach außen transportieren. Da habe der Stadtteil noch Nachholbedarf.


 

Weitere Infos über den Handels- und Gewerbeverein und seine Aktionen gibt es bei Petra Utermöhlen, HGV Pries-Friedrichsort e.V., Zum Dänischen Wohld 23, 24159 Kiel.
Tel.:0431/39077
E-Mail: info@hgv-friedrichsort.de
Internet: www.hgv-friedrichsort.de
Der Stadtteil Pries-Friedrichsort im Internet: www.kiel-friedrichsort.de

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