Presseartikel



Wenn die Sonne vom Himmel lacht
Summer in the city
Kieler Anzeiger August 2006

Der Handels- und Gewerbeverein Pries-Friedrichsort e.V. und seine Mitglieder setzen im August auf „Summer in die city“. Wenn die Sonne vom Himmel lacht, dann spielt sich das Leben im Stadtteil im Freien ab – am Strand und unter schattigen Bäumen in der Einkaufsstraße. Besucher, Urlauber und Tagesgäste tummeln sich mit Einheimischen in der Innenstadt oder vergnügen sich beim Surfen, Baden, Erholen oder Minigolf spielen am Wasser.
„Friedrichsort ist im Sommer Anziehungspunkt für viele Gäste“, weiß Carsten Höneise. „Der Campingplatz in Friedrichsort ist gut besucht, der Strand stellenweise überfüllt.“ Und auch in der Innenstadt tobt das sommerliche Leben. In der Friedrichsorter Straße zum Beispiel haben sich die Geschäftsleute auf Sommer, Sonne, Sonnenschein eingestellt. Die Cafés und Bäckereien haben ihre Tische und Stühle nach draußen gestellt. Unter schattigen Bäumen oder im Grün der Entente Florale- Bepflanzung schmecken Kaffee und Kuchen oder das späte Frühstück noch mal so gut. Das Angebot der Geschäfte ist ebenfalls sommerlich-maritim: Von luftiger Freizeitkleidung, über duftigen Sommerkleidern – zum Teil bereits im Preis herabgesetzt – bis zur Urlaubslektüre, der lustigen Urlaubskarte mit Cartoon-Möwen drauf, maritimer Deko und den wichtigsten Utensilien, um in der Ostsee kleine Wassertiere zu fangen und zu beobachten sowie um am Strand zu buddeln wie ein Weltmeister, haben die Geschäfte alles im Angebot.
Wer bei der Besichtigungstour oder beim Shopping-Bummel ins Schwitzen gerät, der kann mit einem leckeren Eis für Erfrischung sorgen. Oder springt am nah gelegenen Strand ins Wasser. Damit der Weg vom Zentrum zur Ostsee nicht zu lang wird, fährt auch in diesem Sommer wieder der Strandbus und spuckt Sonnenhungrige direkt am Meer aus. Das spart Nerven und Parkgebühren.
Der Naturstrand – der längste Strand in Kiel mit bewachten und unbewachtem Bereich sowie einem Hundestrand – lockt seine Gäste nicht nur mit dem schönsten Blick auf die Kreuzfahrtschiffe und Fähren, sondern durch das flache Wasser. Wer nicht nur Liegen und Sonnenbaden mag, für den bietet sich in Falckenstein viel Abwechslung. Eine Minigolf-Anlage lädt zum lustigen Wettkampf ein, am Strand ist ein Beachvolleyballfeld und ein Kinderspielplatz aufgebaut, die Segelschule Westwind bietet Katamaran- und andere Kurse, es gibt einen Tauchclub und einen Hochseilgarten in den Bäumen am Strand. Auch kulinarisch hat der Gast die Qual der Wahl: Den besten Ausblick auf Wasser und Sand gibt es vom Landgasthof Falkenhorst, Strandnah ist man auf der Terrasse des Bauch von Kiel und sich fühlen wie der letzte Leuchtturmwärter mit Blick auf Schiffe und den Turm kann man sich in der neu eröffneten Gastronomie am Ende des Falckensteiner Strands – im alten Leuchtturmwärter-Haus.
„Der Strand ist für uns eine echte Perle“, sagt Höneise. Schade sei nur, dass die Zukunft der Festung Friedrichsort ungewiss ist. „Es gab mündliche Zusagen, dass die Besichtigungstouren durch die Anlage trotz Besitzerwechselns fortgeführt werden können“, weiß der kommissarische HGV-Vorsitzende. Doch bislang tut sich nichts. „Was bedauerlich ist, denn ein Besuch in der Festung könnte gut mit einem Besuch in Friedrichsort und einem Strandtag verknüpft werden“, stellt Höneise eine Idee vor.
„Gut ist auch, dass wir nach langen Jahren Schilder bekommen haben, die im Ort auf den Strand hinweisen“, sagt er. „Das haben wir durch Anregung des Handels- und Gewerbevereins erreicht.“ Die Schilder seien eine große Verbesserung und eine echte Hilfe für die Gäste, die sich in Friedrichsort nicht auskennen und die Zufahrt zum Strand vorher lange suchen mussten. Ein Manko sei jedoch, so Höneise, dass die Ausschilderung des Einkaufszentrums immer noch fehle. „Das ist ein Thema, dass wir uns im Herbst auf die Fahnen geschrieben haben. Wir wollen die Politik des Stadtteils dringend bitten, sich wieder mit dem Thema zu beschäftigen. Eine Beschilderung des Stadtzentrums ist einfach wichtig für die Erreichbarkeit und die Attraktivität Friedrichsorts für Nicht-Einheimische Besucher und Kunden.“


Tische und Stühle im Schatten der Entente Florale Bepflanzung laden in der Einkaufsstraße zum gemütlichen Kaffeeplausch ein.


Friedrichsort hat sich auf Sommer eingestellt. Bei einem Bummel in der Einkaufsstraße begegnet man Sommerlich-maritimen genau wie am Strand.


Flohmarkt in Friedrichsort
Zum Thema Attraktivität tut auch der HGV sein Übriges: Den Einheimischen und Gästen bietet der Verein im August ein kleines Sommer-Event. „Am 27. August findet in der Innenstadt ein Flohmarkt statt“, erklärt Carsten Höneise. „Allerdings ohne das große Beiprogramm wie zum Leuchtturmfest.“ Eine Anmeldung ist für den Flohmarkt nicht nötig.

Ferienwohnung zu vermieten?
Das bunte Treiben in der Innenstadt, die Auswahl der Geschäfte und die Nähe zum Strand, die von vielen Gästen gelobt wird, machen Friedrichsort für viele Besucher zu einem geschätzten Urlaubsziel – und das nicht nur im Sommer. „Der HGV-Vorstand wird oft von Urlaubern aus ganz Deutschland angerufen, ob wir nicht bei der Vermittlung von Ferienzimmern und -wohnungen behilflich sein könnten“, sagt Carsten Höneise. Das kann der Handels- und Gewerbeverein zwar zurzeit nicht leisten und verweist daher auf die Tourist Info in Kiel.  „Wir möchten aber allen unseren Gästen so viel Service wie möglich bieten“, so der kommissarische Vorsitzende und wartet mit einer Idee auf, die vom früheren Vorsitzenden Peter Scholtysik stammt: „Wir könnten auf unserer HGV-Website oder auf der Friedrichsorter Internet-Seite unsere Ferienzimmer und -wohnungen präsentieren“, sagt Höneise, der so die Möglichkeit nutzen möchte, Friedrichsort auch über den Tellerrand Kiels hinaus bekannter zu machen. „Viele Gäste besuchen den Stadtteil zuerst online, um sich über Pries-Friedrichsort zu informieren“, wissen er und Peter Scholtysik.
Weitere Infos über den Handels- und Gewerbeverein Pries-Friedrichsort e.V. gibt es bei Carsten Höneise, Friedrichsorter Straße 69, 24159 Kiel. Telefon 0431/396068.
E-Mail hoeneise@hgv-friedrichsort.de.
Internet www.hgv-friedrichsort.de.
Der Stadtteil Pries-Friedrichsort im Internet: www.kiel-friedrichsort.de.
Der HGV in Kürze: Radrennen könnte auch nächstes Jahr wieder an den Start gehen.
Der Handels- und Gewerbeverein hat mit den Vereinen und anderen Verantwortlichen des Radrennens im Rahmen des ersten Friedrichsorter Leuchtturmfestes eine Rückschau gehalten. „Das Fazit der Beteiligten war ausgesprochen positiv“, sagt Peter Scholtysik, der für den HGV die Fäden der Festorganisation in der Hand gehalten hatte. Trotz geringer Vorbereitungszeit, wenig Werbung und der dadurch (und durch das Wetter) wenigen Zuschauer haben sich die Sportler des Radrennens sehr wohl und gut betreut gefühlt. Auch die Strecke, der ein Kilometer lange Rundkurs ab Christianspries, sei sehr gut angenommen worden. „Alle Beteiligten würden das Radrennen gerne im kommenden Jahr wiederholen“, hat Scholtysik bereits die Zusagen des Hauptsponsors Eckernförder Bank e.G. Volksbank und Raiffeisenbank und des Radrennen-Veranstalters, dem USC Kiel. „Ob der Handels- und Gewerbeverein im kommenden Jahr eine solche Großveranstaltung wieder organisieren wird oder möchte, müssen der Verein und der Vorstand natürlich erst einmal diskutieren“, weiß Scholtysik, der sich einen solchen Event durchaus wieder vorstellen kann. „Uns bleibt ein gutes Jahr für die Vorbereitungen und für die Werbung. Da können wir viel auf die Beine stellen.“

Infos über den Handels- und Gewerbeverein gibt es beim HGV Pries-Friedrichsort e.V., Brammerkamp 6, 24159 Kiel.
E-Mail: info@hgv-friedrichsort.de
Internet: www.hgv-friedrichsort.de
Der Stadtteil Pries-Friedrichsort im Internet: www.kiel-friedrichsort.de

HGV Pries Friedrichsort