| Pries-Friedrichsort – Der Handels- und Gewerbeverein Pries-Friedrichsort e.V. (HGV) setzt seine positive Ausrichtung für den Stadtteil kontinuierlich fort. Ein Zeichen dafür ist die Wiederwahl des ersten Vorsitzende, Peter Scholtysik, während der jüngsten Mitgliederversammlung. Mit neuen Ideen und der Weiterentwicklung der eingeschlagenen Zielsetzung wird Scholtysik den HGV auch in den kommenden zwei Jahren auf einen positiven Weg führen.
„Ich möchte die Dinge, die der Vorstand in den vergangenen Jahren begonnen hat, verfestigen“, nennt Scholtysik Ziele. Das gilt ganz besonders für die Gespräche mit der Industrie, den Werften, der Wirtschaft, dem Einzelhandel und den Dienstleistern im Stadtteil. „In Friedrichsort sind Unternehmen ansässig, die einen weltweiten Markt bedienen“, sagt der Vorsitzende. Mit denen möchte der HGV weiter ins Gespräch kommen, um auszuloten, was man gemeinsam für den Stadtteil auf die Beine stellen könnte, oder, wie Scholtysik es ausdrückt, „was man gemeinsam für die Erhaltung der Urbanität des Stadtteils auf den Weg bringen kann“. „Auch die Industrie hat Interesse daran, dass sie von der Bevölkerung akzeptiert wird“, sagt er. Denn ohne ein gutes Zusammenleben wäre eine Produktion wahrscheinlich nicht gut möglich. Und ein Wegzug der Industrie und Werften im Stadtteil hätte wiederum unwiederbringliche Folgen für die Urbanität.
„Wir haben mit unserem ersten Falckensteiner Unternehmergespräch im März einen guten Start für weitere Zusammenarbeit hingelegt“, sagt Scholtysik lobend. Unternehmer, Einzelhändler, Geschäftsführer, Politiker und Selbstständige trafen sich im kleinen Kreis zum Austausch im Landgasthof Falkenhorst. „Ziel des Treffens war, sich gemeinsam Gedanken darüber zu machen, wie man Friedrichsort weiter bringen und als Gewerbestandort attraktiver machen kann“, sagt Scholtysik, der zusammen mit dem HGV-Vorstand das Ganze als eine Art Experiment im Rahmen der Aktion „Kiel ist klar“ ins Leben gerufen hatte. „Das Resultat des Treffens war eindeutig positiv“, erklärt der Vorsitzende. Viele Anregungen und Ideen seien während der Versammlung, die der Landgasthof gesponsert hatte, auf den Tisch gebracht worden. „Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die aber ein Zusammenleben verbessern können“, so Scholtysik. „Eine war zum Beispiel, für die Segler, die in den Friedrichsorter Häfen anlegen, Informationstafeln und Hinweisschilder aufzustellen, die ihnen den Weg in den Ort und andere Sehenswürdigkeiten erklären“, erzählt Scholtysik. Eine andere Idee war, für die Skipper leihweise Fahrräder zur Verfügung zu stellen. „Wir werden diese Anregungen in den kommenden Wochen in Einzelgesprächen versuchen zu konkretisieren und möglichst umzusetzen“, so der Vorsitzende. „Viele Tipps laufen auf dieselbe Idee hinaus: Einen Wegweiser durch das Stadtteil.“ Einziges Problem dabei und bei der Umsetzung der Anregungen ist das liebe Geld: „Wir können vieles nur aus den Beiträgen unserer 54 Mitglieder bezahlen“, sagt Scholtysik. Dennoch soll das Unternehmergespräch eine Fortsetzung im kommenden Jahr finden.
Gespräche sollen auch in den kommenden Wochen und Monate geführt werden, und zwar mit möglichst allen Dienstleistern und Gewerbetreibenden im Stadtteil. „Wir als HGV verschließen uns keiner Zielgruppe“, sagt Scholtysik, der als Vereinsmotto das Über-den- Tellerrand-gucken auserkoren hat. „Denn nur zusammen können wir für Friedrichsort langfristig etwas Positives erreichen.“
Infos über den Handels- und Gewerbeverein gibt es
beim HGV Pries-Friedrichsort e.V., Brammerkamp 6, 24159
Kiel.
E-Mail:
info@hgv-friedrichsort.de
Internet: www.hgv-friedrichsort.de
Der Stadtteil Pries-Friedrichsort im Internet: www.kiel-friedrichsort.de
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